Runden 6+7: diesmal wieder ohne GM Tomas Petrik, dafür wieder mit Jan Mikes und IM Jaroslav Bures gings am 18/19. Jänner nach Wien. Mit dabei auch IM Harald Grötz und FM Thomas Hofmann. Auf den beiden hinteren Brettern FM Frantisek Vrana und FM Andrej Gasa. Die Gegner: am Samstag SK Austria (Wien) – die holten gegen den Tabellenführer Pamhagen kurz vor Weihnachten ein Remis – am Sonntag SK Ottakring, der Vizemeister der Herbsttabelle. Also 2 schwere Spiele für Mistelbach. Samstag: auf 3 Brettern hatte der Gegner Spieler mit höherer Elozahl (auf Brett 4 sogar mit 125 Punkten) im Einsatz, auf den anderen 3 Brettern die Heimischen (Maximum 88 Punkte). Sechs solide Partien entwickelten sich. 3 Stunden währte es, bis die ersten Ergebnisse einlangten: Remis von Harald, Sieg von Frantisek. Aber eine Niederlage von Thomas auf Brett 4 schien (erwartbar) unabwendbar. Eine Stunde später: Jan Remis, Thomas verliert – also 2:2. Alle 3 schwächeren Bretter waren damit erledigt, aber kann noch wer gewinnen? Jaroslav schafft es nicht – Remis, damit 2,5:2,5. Aber Andrej wird der Matchwinner: 3,5 : 2,5 für Mistelbach. Ein wichtiger Sieg.

Am Sonntag hat sich Ottakring – sie verloren am Samstag gegen Pamhagen – auf 2 Brettern weiter verstärkt. Für Ottakring die letzte Titelchance, aber auch Mistelbach will an Pamhagen dranbleiben. Hier gab es nach 2 Stunden bereits ein Remis von Jaroslav, noch keine 3 Stunden waren vergangen, als Tommy abermals die Segeln streichen musste. Dazu noch ein Remis von Harald – Stand 1:2 für die Wiener. Auf den verbleibenden 3 Brettern stehen die Heimischen gut – aber Sieg? Oder gar 2 Siege? Jan fesselt einen Springer und schafft es doch bald! Fera muss mit Zugwiederholung (Turm mit wenigen Feldern) Remis geben. Zwischenstand 2,5 : 2,5. Wieder hängt alles an Andrej in dessen Partie beide Spieler einen starken Mattangriff haben. Wer ist schneller? Wer kann den Gegner stärker an seinem Plan hindern? Es war Andrej, der alles riskierte und einen 7?-zügigen Mattangriff startete. Er selbst stand die ganze Zeit 2 Züge, nach eigenem Zwischenzug einen Zug vor dem eigenen Matt. Aber sein Plan ging auf – Andrej ist der Spieler des Wochenendes! Abermals 3,5:2,5 für Mistelbach. Der zweite wichtige Sieg.

In der Tabelle liegen wir nun auf Rang 2 – weiterhin einen MP hinter Pamhagen, die ebenfalls 2mal mit 3,5:2,5 gewannen. Tschaturanga-Wien (mit den beiden Wolkersdorfer Brüdern Sadilek) schiebt sich mit einem Sieg und einem Remis auf Rang 3 vor – 2 MP hinter uns aber 2 MP vor dem Vierten. Doch Mistelbach blickt sowieso nur nach vorne: in 6 Wochen müssen gegen 2 Nachzüglern 2 Siege her, dann geht es in der letzten Doppelrunde gegen Pamhagen um den Titel!


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