Die letzte Doppelrunde im letzten März-Wochenende in der 2. BL Ost wurde zum finalen Showdown zwischen 2 NÖ-Vereinen: SK Bad Vöslau ging am Samstag mit einem „halben Sieg“ Vorsprung auf die Heimischen in den Wettkampf. Also Verlieren verboten, auch ein Remis bedeutet den Verlust der Tabellenführung, falls Mistelbach beide Partien gewinnt.

Am Samstag hatten wir Wien-Donaustadt als Gegner, Bad Vöslau den SK Austria, ebenfalls aus Wien. Beide NÖ-Vereine starteten gut ins Rennen, die ersten zählbaren Resultate folgten nach 3 Stunden: viele Remis, später Siege der jungen HUN-Legionäre aus Bad Vöslau, während bei Mistelbach die Weinviertler voll punkten konnten: IM Harald Grötz und FM Thomas Hofmann sorgten für einen 4 : 2 Sieg der Heimischen, Bad Vöslau gewann sogar noch 4,5 : 1,5. Das änderte aber nichts in der Tabelle, weiterhin knapper Vorsprung – erster Angriff abgewehrt.

Am Sonntag hatten die wir just jenen SK Austria zum Gegner, die Vöslauer den drittplatzierten SK Hietzing (der einzige, der uns eine Niederlage zufügen konnte). SK Austria verstärkte sich allerdings um FM Miroslav Macko, der unserem FM Thomas Hofmann noch gehörige Probleme bereiten sollte. Vor der Zeitnotphase hatte Vöslau 2 Remis am Konto, Mistelbach hingegen Siege durch IM Harald Grötz und FM Frantisek Vrana. Zu diesem Zeitpunkt spekulierte Obmann Mag. Kindl bereits mit einem 3:3 der Vöslauer. IM Grötz hingegen stellte fest, dass Brett 2 äußerst zweischneidig steht, hier keinesfalls von einem Remis ausgegangen werden sollte. Tatsächlich hieß es bald: Aus der Traum: der Vöslauer IM Juhasz brachte die Wende, die verbleibenden Hietzinger riskierten zu viel und Bad Vöslau gewann noch mit 4,5 : 1,5. Bei den Heimischen verloren FM Hofmann, FM Gasa, aber FM Vrana gewann. GM Petrik stellte mit einem ungefährdeten Remis den Endstand von 3,5 : 2,5 klar. Auch 9 Siege und 1 Remis (gegen den Meister) in 11 Runden haben damit nur Platz 2 für die Heimischen gebracht.

Obmann Mag. Christian Kindl ist dennoch mit der Saison mehr als zufrieden: als Aufsteiger auf Anhieb Platz 2, weit vor dem Dritten. Die beiden anderen Aufsteiger (Oberwart und Wr. Amateure) müssen wieder absteigen. Alle Details siehe Seite <Meisterschaft>.


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