Am 7.12 fuhren wir zum Duell mit SC Donaustadt (2.BL-Ost) nach Wien. Leider fehlten IM Jan Mikes und Jaroslav Bures, dafür war GM Tomas Petrik (SVK) im Einsatz. Auch FM Markus Bawart kam diesmal mehr als rechtzeitig, IM Harald Grötz, FM Thomas Hofmann, FM Frantisek Vrana und der junge Oskar Hajek waren im Einsatz. Auch SC Donaustadt konnte nicht stärkstmöglich aufstellen, so waren wir zwar auf den Brettern 1+2 leicht im Rückstand, ab Brett 3 bis 6 aber im Vorteil laut Elowertung. Sechs solide Partien entwickelten sich. Als der Obmann nach einer halben Stunde kurz wegging und wieder zurückkam, war Brett 2 bereits mit Remis entschieden. Markus hat seine Sache gut gemacht. Im Laufe der beiden nächsten Stunden kamen unser Team (erwartungsgemäß) auf den Brettern 3-6 langsam in Vorteil, auf Brett 1 hatte GM Petrik gegen GM Stanec (Sieger der Staatsmeisterschaft 2020 – August Rathaus Wien) einen schweren Stand, auch verbrauchte er viel Bedenkzeit. Oskar Hajek auf Brett 6 konnte dann doch bald konkrete Drohungen (Bauerneinzug mit Damenumwandlung) aufstellen und Gegner Andreas Niederberger zur Aufgabe zwingen. Auch Thomas überspielte (Bauernendspiel mit 1 Turm) den Wiener NM Kay Hansen bald – 2,5:0,5 für die SG Mistelbach/Altlic. FM Vrana und IM Grötz hatten bereits einen Bauern Vorsprung, GM Petrik eine gedrückte Stellung und fast keine Zeit mehr. Nach etwa 4 Stunden Gesamtspielzeit fixierte Fera (Turm und Läufer gegen Turm, sowie jeweils einige Bauern) den Mannschaftssieg: 3,5 : 0,5 für uns. Die verbleibenden 2 Partien waren somit ohne Einfluss auf die Erstwertung (MP), nur mehr mit Einfluss auf die Zweitwertung (Spielpunkte). GM Tomas war schon längst in absoluter Zeitnot und gab eine Figur, um etwas Gegenspiel zu haben. IM Harald jagte den gegnerischen König mit Dame und Turm um das halbe Brett auf der Suche nach dem Matt. Auch er hatte bereits in Zeitnot. Tomas musste bald aufgeben – sein Angriff war zu schwach, jener von Niki Stance zu stark – 3,5 : 1,5. Nach über 80 Züge endete auch Haralds Partie mit Remis, der Sieg konnte er in Zeitnot nicht fixieren. Nach 5 1/2 Stunden Gesamtspielzeit also Endstand 4 : 2 für Mistelbach.

In der Tabellen liegen die Heimischen nun auf Rang 3 – einen MP hinter Pamhagen, mit 8 MP gleich wie SK Ottakring (aber 1 Spielpunkt weniger). Dies, weil die Heimischen in Runde 3+4 jeweils nur 3:3 gegen Tschaturanga-Wien und Eichgraben/Preßbaum spielten. Partien kann man übrigens auf https://chess-results.com/PartieSuche.aspx?lan=0&id=50023&tnr=439917&art=3 nachspielen.


0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.